CSF Engineering: Eine Anlage im Kleinformat

Eine PSA-Sauerstoffanlage als anschauliches Messemodell: Für CSF Engineering konstruierte und fertigte Prinjekt eine Containeranlage im FDM-3D-Druck aus PLA. Abnehmbare Wände und ein abnehmbarer Deckel geben den Blick auf Geräte, Tanks und Rohrleitungen frei. Von der Bestellung bis zur Lieferung dauerte dieses Projekt eine Woche.

Die Containeranlage auf dem Messetisch – Foto: Prinjekt

Kundenprojekt · CSF Engineering · Messemodell

Die Containeranlage auf dem Messetisch

CSF Engineering ist aus dem Geschäft von CS Fahrzeugteile mit Industrieausrüstungen für den Automobil- und Luftzerlegungsanlagenbereich hervorgegangen. Für eine Messe sollte eine PSA-Sauerstoffanlage im Container als verkleinertes Anschauungsmodell entstehen.

Das Modell zeigt sowohl die äußere Containerstruktur als auch den Aufbau im Inneren. Gerätegehäuse, Tanks, Rohrleitungen und Gitter machen die Anlage räumlich erfassbar. Im Gespräch lassen sich die einzelnen Bereiche direkt am Modell zeigen.

Wände und Deckel sind abnehmbar. So bleibt die Anlage nicht hinter einer geschlossenen Hülle verborgen: Der Blick lässt sich von der Gesamtansicht gezielt auf die innenliegenden Komponenten lenken.

Originalcontainer der PSA-Sauerstoffanlage von CSF Engineering

Das Original

Eine komplette Anlage im Container

Die Originalaufnahmen zeigen die Containeranlage von CSF Engineering in ihrer tatsächlichen Umgebung. Containerhülle, Türen und Lüftungselemente geben ihr eine klare, wiedererkennbare Gestalt.

Für den Messeauftritt sollte diese Anlage als transportables Anschauungsmodell erfahrbar werden. Dabei war nicht nur die Außenansicht wichtig: Auch die Anordnung der technischen Komponenten im Inneren sollte sich am Modell erklären lassen.

  • Geöffnete Seitenansicht

    Die geöffnete Seite zeigt einen weiteren Bereich der Originalanlage. Solche Ansichten ergänzten die vorhandenen Maße als Grundlage für die Modellierung.

  • Die äußere Gestalt als Vorbild

    Beschriftung, Lüftungsgitter und die Struktur der Containerwände machen die Anlage wiedererkennbar – auch im verkleinerten Messemodell.

  • Die Konstruktion hinter dem Messemodell

    Eine vollständig bemaßte Zeichnung des Sondercontainers lag nicht vor. Für einzelne Geräte standen Maße aus PDFs zur Verfügung; andere Elemente mussten aus schräg aufgenommenen Fotos und ihren Proportionen abgeleitet werden.

    Die Aufgabe ging deshalb über das Verkleinern vorhandener 3D-Daten hinaus. Prinjekt übernahm die CAD-Modellierung und stimmte die Geometrien aufeinander sowie auf die maximale Außenlänge ab. Wo belastbare Maße fehlten, wurden Formen für das Anschauungsmodell angenähert.

    Im Ergebnis entstand ein Modell, das die Anordnung und das Zusammenspiel der Komponenten zeigt. Die offenen Ansichten machen auch die Details innerhalb des Containers zugänglich.

Viele Einzelteile, ein stimmiges Modell – Foto: Prinjekt

Konstruktion und Montage

Viele Einzelteile, ein stimmiges Modell

Die längste Containerseite durfte einschließlich der montierten Außenkontur maximal 570 mm betragen. Innerhalb dieser Vorgabe mussten die Geräte, Rohrleitungen und die Containerstruktur zusammenpassen und montierbar bleiben.

Deshalb wurde die Konstruktion gezielt für den FDM-Druck aufgeteilt. Steckverbindungen, Passstifte und Klebefugen wurden bereits bei der Modellierung berücksichtigt. Die Teilung bestimmte damit nicht nur, wie die Einzelteile gedruckt werden, sondern auch, wie sie sich anschließend zum Modell zusammenfügen lassen.

Die Projektfotos zeigen die herausgenommenen Module und die zugehörigen Grundplatten. Damit wird sichtbar, wie eng Konstruktion, Fertigung und Montage bei diesem Modell zusammengehören.

Von der Datengrundlage zum fertigen Messemodell

Geometrien aufbauen

Vorhandene PDF-Maße dienten als Grundlage für bestimmte Geräte. Weitere Formen wurden anhand von Fotos und Bildproportionen angenähert.

Druck und Montage vorbereiten

Prinjekt modellierte die Bauteile, passte die Anlage an die Längenvorgabe an und entwickelte die Aufteilung mit Steckverbindungen, Passstiften und Klebefugen.

Aus PLA fertigen

Die Bauteile wurden im FDM-Verfahren gefertigt. Im dokumentierten Projekt lag zwischen Bestellung und Lieferung eine Woche.

Innenansicht des von Prinjekt gefertigten CSF-Messemodells

Das gedruckte Ergebnis

Technik im Inneren sichtbar machen

Aus der CAD-Konstruktion entstand das greifbare Messemodell. Die Innenansicht zeigt Geräte, Tanks und Rohrleitungen in ihrer räumlichen Anordnung.

Abnehmbare Wände und ein abnehmbarer Deckel ermöglichen unterschiedliche Einblicke. So können Besucher zunächst die komplette Containeranlage betrachten und anschließend einzelne Komponenten im Inneren nachvollziehen.

Konstruktion, Fertigung und Vorbereitung aus einer Hand

Zum Leistungsumfang gehörten die CAD-Modellierung, die Anpassung an die maximale Länge von 570 mm sowie die druckgerechte Aufteilung und Auslegung der Verbindungen. Prinjekt erstellte CAD-, STEP-, STL- und vorbereitete 3MF-Dateien und prüfte Geometrien, Passungen und Dateiexporte digital. Druck- und Montagehinweise ergänzten die Vorbereitung.

Gefertigt wurde das Messemodell aus PLA im FDM-Verfahren. Der 3D-Druck eignete sich hier für die vielen individuell gestalteten Bauteile – von Gerätegehäusen und Tanks bis zu Gittern und Containerwänden. Entscheidend für das Ergebnis war dabei bereits die Arbeit vor dem Druck: ein abgestimmtes Modell, sinnvoll aufgeteilte Komponenten und ein durchdachtes Montagekonzept.

Eine Woche von der Bestellung bis zur Lieferung: Diese Zeitspanne beschreibt die Umsetzung des CSF-Projekts. Der Aufwand und Termin für weitere Messemodelle richten sich nach Datengrundlage, Umfang und Ausführung.

  • Die Anlage als geschlossenes Modell

    Containerwände, Türen, Lüftungsgitter und Beschriftung prägen die Außenansicht. Foto: Prinjekt.

  • Wiedererkennbare Gestaltung

    Die Details der Containerhülle und das CSF-Branding machen das Modell auch von außen erkennbar. Foto: Prinjekt.

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Ihre Anlage als Messemodell

Sie möchten eine Maschine, Anlage oder Baugruppe im Kleinformat präsentieren? Senden Sie uns vorhandene CAD-Daten, Zeichnungen oder Fotos und nennen Sie die gewünschte Modellgröße sowie Ihren Termin. Wichtig ist auch, welche Bereiche sichtbar, abnehmbar oder einzeln vorführbar sein sollen. Damit können wir Konstruktion, Fertigung und Montage passend zu Ihrem Einsatz planen.